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Vehistra
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Server einrichten

Der Server wird einmal eingerichtet. Planen Sie etwa eine Stunde ein – den größten Teil davon braucht der Download des SQL Servers.

Die vollständige Anleitung mit 22 Kapiteln liegt im Repository und wird mit jeder Version auch als PDF ausgeliefert. Diese Seite fasst den Ablauf zusammen.

Was Sie brauchen

  • Einen Windows-Server oder einen Windows-PC, der immer läuft
  • Administratorrechte auf diesem Rechner
  • VehistraServerSetup.exe aus dem Ordner Serverwerkzeuge
  • Einen Servernamen, den Sie sich merken können, etwa FUHRPARK-SRV01

Mindestanforderungen

| Was | Minimum | Empfohlen | | -------------------- | ------------------- | --------------------------------------- | | Betriebssystem | Windows 10 (64 Bit) | Windows Server 2019 oder neuer | | Arbeitsspeicher | 8 GB | 16 GB | | Freier Speicherplatz | 20 GB | 100 GB auf einem Datenlaufwerk | | Netzwerk | 100 Mbit/s | 1 Gbit/s | | Sicherung | externe Festplatte | Bandlaufwerk oder NAS mit Versionierung |

Der Server muss nicht leistungsstark sein. Bei 150 Fahrzeugen und zehn gleichzeitigen Arbeitsplätzen genügt ein normaler Büro-PC mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer SSD.

1. SQL Server Express installieren

Vehistra installiert die Datenbank bewusst nicht im Hintergrund – die Kontrolle über den Server bleibt bei Ihnen.

  1. Microsoft SQL Server Express von Microsoft herunterladen.
  2. Installationstyp „Basic" beziehungsweise „Standard" wählen.
  3. Den vorgeschlagenen Instanznamen SQLEXPRESS beibehalten.

Der Servername setzt sich aus Computername und Instanzname zusammen, zum Beispiel FUHRPARK-SRV01\SQLEXPRESS. Der Backslash gehört dazu.

Warum Express? Die Ausgabe ist kostenlos und erlaubt Datenbanken bis 10 GB. 150 Fahrzeuge mit zehn Jahren Historie bleiben typischerweise unter 500 MB. Dokumente und Fotos liegen im Dateisystem und zählen nicht dazu.

2. Netzwerk freigeben

Damit die Arbeitsplätze den Server erreichen:

  1. Im SQL Server Configuration Manager unter „Protokolle für SQLEXPRESS" das Protokoll TCP/IP aktivieren und den Dienst neu starten.
  2. Den Dienst SQL Server-Browser starten und auf „Automatisch" stellen.
  3. In der Windows-Firewall die nötigen Freigaben eintragen.

Liegt die Datenbank auf demselben Rechner wie das Programm, entfallen diese Schritte.

3. Ordner anlegen und freigeben

Auf dem Server werden drei Ordner gebraucht: für Dokumente, für Sicherungen und für Updates. Sie werden im Netz freigegeben, und zwar zweifach berechtigt – in der Freigabe und zusätzlich in den NTFS-Rechten.

4. Der Einrichtungsassistent

VehistraServerSetup.exe führt anschließend in zwölf Schritten durch die Einrichtung:

| Schritt | Was passiert | | ----------------------- | ---------------------------------------------------------- | | 1 Systemprüfung | Betriebssystem, Rechte, Speicherplatz | | 2 SQL Server erkennen | sucht installierte Instanzen | | 3 Verbindung testen | stellt die Verbindung her | | 4 Datenbank | legt VehistraDB an; eine vorhandene wird weiterverwendet | | 5 Datenbankstruktur | erzeugt Tabellen und Stammdaten | | 6 Dokumentenordner | legt den Ordner an | | 7 Backupordner | legt den Ordner an, am besten auf einem anderen Laufwerk | | 8 Updateordner | legt Ordner und latest.json an | | 9 Netzwerkfreigaben | prüft Erreichbarkeit und Schreibrechte | | 10 Erster Administrator | legt das erste Benutzerkonto an | | 11 Abschlussprüfung | prüft alles noch einmal | | 12 Client-Konfiguration | erzeugt die .fmcfg-Datei für die Arbeitsplätze |

Nach Schritt 11 sollten alle Zeilen „IN ORDNUNG" zeigen.

5. Sicherung einrichten

Richten Sie einen geplanten Sicherungsauftrag ein, bevor die ersten echten Daten erfasst werden – siehe Sicherung und Wiederherstellung.

Wenn etwas nicht funktioniert

VehistraServerCheck.exe prüft Verbindung, Datenbank, Ordner und Rechte und benennt die Ursache im Klartext. Häufige Meldungen stehen in der Fehlerbehebung.