Einstellungen und Kataloge
Firmendaten
Unternehmensname und Logo erscheinen in der Oberfläche und auf den PDF-Berichten.
Warnstufen
Die Schwellen der Fristenüberwachung legen fest, ab wann ein Termin auffällt und ab wann er dringend wird. Sie gelten für alle Fahrzeuge – siehe Fristen und Wartung.
Bei den Prüfungen gibt es drei Stufen: Hinweis, bald fällig und kritisch. Die kritische Stufe greift schon vor dem Termin – voreingestellt sieben Tage davor. Beim Speichern bringt das Programm die drei Werte in eine sinnvolle Reihenfolge.
Wie lange ein Fahrzeug in der Werkstatt stehen darf, bevor es auffällt, ist ebenfalls einstellbar: voreingestellt sieben Tage, ab dem Doppelten gilt der Aufenthalt als kritisch.
Eigene Stammdaten
Unter Einstellungen lassen sich drei Kataloge selbst pflegen – anlegen, umbenennen, stilllegen und löschen:
| Katalog | Wofür | | ------------------ | ---------------------------------- | | Fahrzeugkategorien | Einsatzbereiche der Fahrzeuge | | Schadenskategorien | Einordnung von Schadensmeldungen | | Fahrzeugstatus | Zustand eines Fahrzeugs im Betrieb |
Jeder Eintrag hat einen Bearbeitungsdialog mit Farbe, Beschreibung, Reihenfolge und Zustand – nicht nur ein Namensfeld.
Überall gilt dasselbe Vorgehen:
- Mitgelieferte Einträge lassen sich stilllegen, aber nicht löschen.
- Gelöscht wird nur, was nirgends verwendet wird; sonst nennt die Meldung, woran es hängt. Historien und erfasste Vorgänge werden nie verändert.
- Ein stillgelegter Eintrag verschwindet aus der Auswahl, bleibt aber an bereits zugeordneten Datensätzen erhalten und lässt sich wieder einschalten.
- Doppelte Namen werden abgewiesen, auch in anderer Schreibweise.
Fahrzeugstatus
Je Status legen Sie fest, ob Fahrzeuge darin als einsatzbereit oder als verfügbar zählen. Davon leben die Kennzahlen im Dashboard – ein neuer Status ohne diese Angabe taucht dort nicht auf, wo Sie ihn erwarten.
Diese Zuordnung heißt fachliche Bedeutung. Sie entscheidet, welchen Status ein Ablauf setzt – Ausmusterung, Werkstatt, Import. Alle neun Bedeutungen sind mitgeliefert und vergeben, deshalb lässt sich keine neue erfinden: Eine Bedeutung wird übertragen, der bisherige Träger gibt sie im selben Schritt ab. So trägt sie immer genau ein Status. Der Dialog fragt vorher nach. Entfernen ist gesperrt – sonst würde ein Ablauf stillschweigend keinen Status mehr setzen.
Drei Punkte sichert das Programm ab:
- Mitgelieferte Statuswerte dürfen umbenannt werden: Abläufe hängen an der Bedeutung, nicht am Namen.
- Die mitgelieferte Schadenskategorie „Unfall" lässt sich nicht umbenennen – die Schadensmeldung aus einem Unfall findet sie über ihren Namen. Stilllegen ist möglich, die Zuordnung funktioniert weiterhin.
- Der letzte aktive Fahrzeugstatus lässt sich nicht stilllegen. Ohne einen aktiven Status könnte kein Fahrzeug mehr angelegt werden.
Dokumentgröße
Die größte erlaubte Dateigröße für Dokumente ist einstellbar und mit 25 MB vorbelegt. Die Ablage begrenzt zusätzlich hart auf 50 MB; ein höherer Wert wird beim Speichern auf diesen Bereich zurückgesetzt, damit die Oberfläche nichts zusagt, was die Ablage nicht hält.
Bestehende Werte ändern
Umbenennen ist unkritisch: Die Zuordnung bleibt bestehen. Vorhandene Werte sollten aber nicht „umgewidmet" werden, um einen neuen Sachverhalt abzubilden – legen Sie in dem Fall einen neuen Wert an. Sonst ändern Sie rückwirkend die Bedeutung alter Datensätze.
Protokolle
Vehistra schreibt Protokolldateien mit täglicher Rotation nach:
C:\ProgramData\LSP Virtual Services\Vehistra
Für eine Supportanfrage lässt sich daraus ein Supportpaket erzeugen. Es enthält Protokolle, Versionsangaben und die Systemdiagnose – aber keine Passwörter, keine SQL-Zugangsdaten und keine Fahrzeug- oder Personendaten.